Zwei neue Sieger beim Opel-Cup

Alle die sehnlichst drauf gewartet haben…hier nun der sicher mal wieder zu lang geratene
Bericht vom 6.Opel-Cup in Brandenburg an der Havel.

Nach fünf tollen Turnieren in den Vorjahren wollten wir mit dem 6.Opel-Cup wieder alle
Erwartungen erfüllen.
Die erste wichtige Sache war schnell geklärt. Binnen sehr kurzer Zeit erhielten wir 14 feste
Zusagen für das Turnier. Mit den beiden Brandenburger Teams waren wir also bereits Anfang
März ausgebucht.
Erfreulich war auch, dass es keine kurzfristigen Absagen gab und alle Teams am Samstag
rechtzeitig in der Halle ankamen. Erstmals fanden sich bereits sechs Teams am Freitag ein
und nahmen die Schlafhalle in Beschlag.

Nur bei den Männern war der Titelverteidiger (VFH Potsdam) angetreten. Der USC
Magdeburg ( Gewinner des Vorjahres bei den Frauen ) meldete leider zu spät.
Erfreulich, dass wir bei den Frauen einige Teams begrüßen konnten, die das erste Mal dabei
waren. Zu ihnen zählten neben dem USV Potsdam auch die weit gereisten Mannschaften aus
Hamburg und Bremen.

Vor der Eröffnung wurden die Gruppen ausgelost. Ob die Teams mit dem Ergebnis zufrieden
waren, kann ich nicht sagen. Denke aber, dass es jeweils zwei relativ ausgeglichene Staffeln
gab.

Männer:
 
Staffel A: Universität Rostock
               TSGL Schöneiche
               VFH Potsdam
               Spremberg Revival
Staffel B: TG Biberach
               Energie Cottbus
               Blau-Weiß Brandenburg
               Team Germany
Frauen:
 
Staffel A: BTS Neustadt Bremen
               WiWa Hamburg
               SV Warnemünde
               USV Potsdam
Staffel B: Blau-Weiß Brandenburg
               VSG Altglienicke
               HSG Uni Greifswald
               TSV Wedding


Gleich beim ersten Spiel bei den Männern gab es eine kleine Überraschung. Denn die TSGL
Schöneiche unterlag deutlich der Universität Rostock.
Schon dieses Spiel deutete das hohe Niveau beim Opel-Cup an.
Doch den beiden Teams blieb am Ende des Tages nur Platz drei und vier in der Gruppe. Denn
Spremberg Revival (1.) und Titelverteidiger VFH Potsdam (2.) sicherten sich nach
spannenden Spielen die Halbfinaltickets.
In der anderen Gruppe waren sicher Energie Cottbus und Gastgeber Blau-Weiß die heißen
Favoriten. Cottbus startete auch erfolgreich mit zwei Siegen. Für einen echten Paukenschlag
sorgte dann jedoch die Nationalmannschaft des Gehörlosensportverbandes mit einem
verdienten 2:1-Sieg gegen den VfB Blau-Weiß. Da der VfB im Anschluss auch der TG
Biberach unterlag, waren die Halbfinalchancen dahin. Dieses Spiel hatte zusätzliche Brisanz,
spielten doch zwei Ehemalige und ein aktueller Akteur des Gastgebers bei den Schwaben.
Biberach gewann dann auch klar gegen Team Germany und sicherte sich dank der Niederlage
von Cottbus im letztern Spiel den Gruppensieg vor Energie.

Bei den Frauen gab es mit Altglienicke und Bremen zwei Teams, die ihre Gruppen klar
beherrschten. Ungeschlagen erreichten sie als Gruppenerste das Halbfinale. Dahinter ging es
eng zu. Nach spannenden Spielen folgten ihnen der SV Warnemünde und Blau-Weiß
Brandenburg in die Vorschlussrunde.

Pünktlich um halb sieben waren die Gruppenspiele beendet und es ging auf das Gelände der
Fachhochschule, wo die Teams wieder einmal tolle Bedingungen vorfanden.
Ab ca. 22.00Uhr war dann die Party so langsam auf Touren gekommen. Das Barpersonal gab
sein Bestes um den Teams zu helfen ihren Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Nur sehr wenige Teams ließen sich ihre eigenen mitgebrachten Getränke schmecken – und
gaben sich nicht mal Mühe das zu verstecken. Muss man erwähnen, dass wir für die Miete des
IQ und für den DJ eine nicht unerhebliche Summe bezahlen?

Der Abend war dennoch ne Wucht. DJ Chris heizte ein und die Tanzfläche war sicher froh,
als um 3.00Uhr in der früh die Musik ausging.
Jedes Jahr stellt sich die Frage, wer denn die Party gewonnen hat. Spremberg war wie immer
sehr hartnäckig. Auch Schöneiche machte sich berechtigte Hoffnungen. Doch Biberach war
nicht zu schlagen. Wie schon im letzten Jahr war der Hannes alias Wolverine, diesmal
zusammen mit seinem Team, der Letzte.
Die Nacht war sehr kurz für die Organisatoren. Bereits um 6.15Uhr klingelte der Wecker.
Frische Brötchen wollten besorgt und das Frühstück vorbereitet werden. Die ersten Teams
begaben sich schon 8.30Uhr in die Halle. Ich glaube die Mädels von Wedding waren hier die
Ersten. Sie hatten wohl Großes vor.
Nach und nach trudelten dann alle ein und die Spiele konnten pünktlich um 10Uhr
angepfiffen werden. Zunächst standen die unteren Überkreuzvergleiche an. Die Teams die am
ersten Turniertag erfolgreich agiert haben, brauchten also nicht die ersten Spiele bestreiten.
Ich finde das gut so – muss doch belohnt werden.
Bei den Männern erlitt der Gastgeber, der ersatzgeschwächt in den zweiten Tag ging, die
dritte Niederlage des Turniers. Schöneiche kam also zu seinem ersten Sieg.
Gut ausgeruht, weil nur bis ca. 1.00Uhr bei der Party, siegte die Nationalmannschaft gegen
die Uni Rostock klar mit 2:0 und zeigte erneut, dass sie sich in den letzten Jahren stark
verbessert haben.
Mit Spannung wurden dann die Habfinals erwartet.
Biberach – VFH Potsdam und Spremberg – Cottbus. Während sich der eine Gruppensieger,
Biberach, mit 2:1 gegen den Titelverteidiger aus Potsdam durchsetzte, unterlag der Andere,
Spremberg, dem Zweiten der Gruppe B, Cottbus, ebenfalls mit 2:1. ( Boa - was für ein Satz ).
Somit stand das Finale fest. Energie Cottbus gegen das Überraschungsteam TG Biberach –
die Sieger der Party.
Die Ballwahl war hier von entscheidender Bedeutung. Cottbus wollte den Molten und
Biberach den Mikasa. Im ersten Gruppenspiel wo sich die beiden Teams schon einmal
begegneten, wurde mit dem Molten gespielt. Und Cottbus gewann knapp mit 15:13 im
Entscheidungssatz.
Die Ballwahl trugen zwei Spieler im „Schnick-Schnack-Schnuck“ aus. Und Biberach gewann.
Also kam im Finale der Mikasa zum Einsatz. In einem sehr spannenden Finale konnte sich
Biberach für die Niederlage am Samstag revanchieren und siegte am Ende verdient mit 2:0.
Somit konnte sich ein neuer Sieger in die Analen des Opel-Cups (vormals Staiger-Cup)
eintragen.
Platz drei ging an den VFH Potsdam.

Bei den Frauen standen sich im Halbfinale Altglienicke und Warnemünde sowie Bremen und
Blau-Weiß Brandenburg gegenüber.
Und wie bei den Männern gelang nur einem Gruppensieger der Einzug ins Finale. Während
Altglienicke sicher das Endspiel erreichte, musste Bremen gegen Blau-Weiß im wohl besten
Spiel des Turniers seine erste Niederlage einstecken.
Somit standen sich im Finale wie bei den Männern zwei Teams gegenüber, die sich bereits
in der Gruppe begegneten. Die VSG Altglienicke stellte dann erneut klar, dass sie die beste
Mannschaft des Turniers waren. Sie gewannen klar mit 2:0 und sicherten sich erstmals den
Titel.
Beiden Siegern einen Herzlichen Glückwunsch.

Bei der Siegerehrung wurden nicht nur die Teams ausgezeichnet, sondern es wurden auch die
MVPs ( most valuable players ) geehrt. Die Wahl fiel auf Hannes Hildebrand
( Biberach ) bei den Männern und Janina Leyk aus Bremen.
Sie waren aus ihren Teams nicht wegzudenken und unentbehrlich.

Pünktlich um 16.30Uhr war die Siegerehrung beendet und die Teams machten sich auf ihren
teilweise langen Heimweg.
Das Organisationsteam um Sven Förster bedankt sich noch einmal bei den Mannschaften
für die gute Kooperation. Alle Teams nahmen ihre Schiedsrichteraufgaben wahr und
ermöglichten so einen reibungslosen Ablauf.

Wir hoffen, dass es euch hier in Brandenburg an der Havel gefallen hat und wir euch im Jahr
2011 zum 7.Opel-Cup wieder begrüßen können.

Am 04.-05.September werden wir wieder ein Vorbereitungsturnier auf die Beine stellen.
Am Samstag den 04.09. werden max. 12 Männerteams und am 05.09. max. 12 Frauenteams
an den Start gehen können.
Dieses Turnier soll eine optimale Vorbereitung auf die Saison gewährleisten.
Jedes Team wird ( bei 12 teilnehmenden Teams ) sechs Spiele haben. Also ein hartes
Programm für einen Tag.
Die Ausschreibung findet ihr in Kürze auf unserer Homepage.

Bis dahin eine schöne Zeit im Sand…
Das Org.-Team
Sven Förster und Alexander Dames

Statistik

Kreuztabelle Herren:

Gruppe A

Tabelle Ergebnisse Männer

 

 






Tabelle:

Punkte Sätze
1. Spremberg       6:0 6:1
2. Potsdam 4:2 4:3
3. Rostock 2:4 4:4
4. Schöneiche 0:4 0:6

Gruppe B

Tabelle Ergebnisse Männer

 

 






Tabelle:

Punkte Sätze
1. Biberach 4:2 5:3
2. Cottbus 4:2 4:3
3. Brandenburg       2:4 4:4
4. Germany 4:2 4:3

 

Kreuzvergleiche unter:

Schöneiche - Blau-Weiß Brandenburg
2 : 1
     
Germany - Rostock
2 : 0

 

Halbfinals

Biberach - Potsdam
2 : 1
     
Cottbus - Spremberg
2 : 1

 

Platzierungsspiele:

Um Platz 7:

Rostock - Blau-Weiß Brandenburg
2 : 1

 

Um Platz 5:

Schöneiche - Germany
2 : 1

 

Um Platz 3:

Potsdam - Spremberg
2 : 0

 

Finale:

Biberach - Cottbus
2 : 0

 

Endplatzierung:

1. TG Biberach
2. Energie Cottbus
3. VFH Potsdam
4. Spremberg Revival
5. TSGL Schöneiche
6. Team Germany
7. Universität Rostock
8. VfB Blau-Weiß Brandenburg

 

 

Kreuztabelle Damen:

Gruppe A

Tabelle Ergebnisse Damen

 

 






Tabelle:

Punkte Sätze
1. Bremen 6:0 6:0
2. Warnemünde       4:2 4:3
3. Hamburg 2:4 2:5
4. Potsdam 0:4 1:6

Gruppe B

Tabelle Ergebnisse Damen

 

 






Tabelle:

Punkte Sätze
1. Altglienicke       6:0 6:1
2. Brandenburg 4:2 4:3
3. Greifswald 2:4 2:4
4. Wedding 0:6 2:6

 

Kreuzvergleiche unter:

Greifswald - Potsdam
2 : 0
     
Wedding - Hamburg
2 : 1

 

Halbfinals

Altglienicke - Warnemünde
2 : 0
     
Brandenburg - Bremen
2 : 0

 

Platzierungsspiele:

Um Platz 7:

Hamburg - Potsdam
2 : 1

 

Um Platz 5:

Greifswald - Wedding
2 : 0

 

Um Platz 3:

Bremen - Warnemünde
2 : 0

 

Finale:

Altglienicke - Brandenburg
2 : 0

 

Endplatzierung:

1. VSG Altglienicke
2. VfB Blau-Weiß Brandenburg
3. BTS Neustadt Bremen
4. SV Warnemünde
5. HSG Uni Greifswald
6. TSV Wedding
7. WiWa Hamburg
8. USV Potsdam